1987
Gründung der Kommission zur Früherkennung und Prävention von Hautkrebs & DDG (Deutsche Dermatologische Gesellschaft).
1988
Probelauf einer Öffentlichkeitsarbeit durch Verteilung von Plakaten (Mona Lisa) und Broschüren (u. a. auf dem Rathausmarkt in Bonn).
Seit 1989
Beginn der Öffentlichkeitsarbeit durch eine bevölkerungsbezogene Befragung zu Kenntnissen über Hautkrebs und Hautkrebsmerkmale sowie über das Verhalten in der Sonne bzw. die Nutzung künstlicher UV-Strahlen (Solarien) und über die Nutzung von Sonnenschutzmitteln (erste Phase der Evaluation der Aufklärungskampagne).
1989
Beginn der Kampagne: "So schützen Sie sich vor dem schwarzen Hautkrebs" (in Zusammenarbeit mit DDG und dem Berufsverband) Tag der offenen Tür mit Untersuchungen und Fragebögen.
1990
Herausgabe der Arzt-Broschüre: "Erkennen Sie Hautkrebs, wenn Sie ihn sehen?"
1991
Beginn der Kampagne: "Achtung Sonne"-Broschüre: "Achtung Sonne — eine Packungsbeilage für die ganze Familie".
1991-1992
Zweite Phase der Evaluation der Bevölkerungsbefragung (vgl. 1989).
1992
Evaluation der Auswirkungen des Interventionsprogrammes auf das Wissen der Ärzte über den Zusammenhang von UV-Strahlung und Auftreten von Hautkrebs sowie Verhalten der Patienten (durchgeführt vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI)).
1993
Konsensuskonferenz "How to decrease morbidity und mortality of skin cancer" der Kommission zur Früherkennung und Prävention von Hautkrebs der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. (dritte Phase der Evaluation der Bevölkerungsbefragung, vgl. 1989) Beginn der Kampagne: "Kind und Sonne" (mit jährlicher Weiterführung bis 1997) Broschüre: "Wir haben was gegen Sonnenbrand —20 Denkzettel".
1994
Beginn der Kohortenstudie zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen UV-Strahlung und Pigmentmalentstehung (mit ca. 14.000 Hamburger Schulkindern) Designer-Wettbewerb "UV-Schutzkleidung" (in Zusammenarbeit mit Prof. Kölmel, Uni-Hautklinik, Göttingen).
1995
Information von Flugreisenden (in Zusammenarbeit mit der TUI).
1996
Planung und Durchführung des wissenschaftlichen Kongresses: "Environmental UV-Radiation, Risk of Skin Cancer and Primary Prevention" in Hamburg (Veranstalter: ADP, Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Deutsche Krebshilfe e. V., Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), International Commission of Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) und Strahlenschutzkommission (SSK).
1997
Flughafenaktion.
1998
Weiterführung der Information von Urlaubsreisenden und Flugreisenden unter dem Motto "Wenn Ihre Haut sprechen könnte".
1999
Weiterführung der Informationskampagne unter dem Motto: "Werden Sie Brandschützer". Gründung der European Society of Skin Cancer Prevention e. V., EUROSKIN.
1999-2000
Durchführung des Projektes "Hautkrebsscreening" zur Weiterentwicklung eines eigenständigen Hautkrebsscreenings im Rahmen des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungsprogramms (KFU), gefördert durch die Deutsche Krebshilfe e. V.
2000
Frühjahrskampagne 2000: "Pigmentmal-Check" — Planung und Durchführung der International Conference "Towards the Promotion and Harmonization of Skin Cancer Prevention in Europe" in Kooperation mit der European Commission "Europe against Cancer," der Deutschen Krebshilfe e. V. und der World Health Organization (WHO). Verabschiedung von Empfehlungen zur Harmonisierung der primären und sekundären Prävention von Hautkrebs auf europäischer Ebene. Publikation der "Recommendations" der EUROSKIN Konferenz 2000 im "European Journal of Cancer Prevention", Sommerkampagne 2000: "Safer Sun".
2001
Sommerkampagne 2001 "Solarien" ("Jeder Solarienbesuch erhöht Ihr Hautkrebsrisiko"). Planung und Durchführung der 2. Internationalen Konferenz mit dem Programmthema "Children under the Sun" UV-Radiation and Children's Skin, in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe e. V. und der World Health Organisation (WHO). Vorbereitung der 3. Phase der Evaluation der Bevölkerungsbefragung (vgl. 1989). Abschluss der Feldphase des Projektes "Hautkrebsscreening" (vgl. 1999-2000).
2002
Sommerkampagne 2002 "Kind & Sonne" für Säuglinge und Kleinkinder im Rahmen des Lebensphasen-Programms.
3. bis 4. Phase der Evaluation der Bevölkerungsbefragung (vgl. 1989).
Einrichtung des "Runden Tisches Solarien" (RTS) und Beginn der Entwicklung der einheitlichen Zertifizierungsvorgaben für die Solarienbetriebe in der Bundesrepublik Deutschland.
Vorbereitung der 3. EUROSKON-Conference: "Identification and management of riskfactors in skin cancer" 2003.
Vorbereitung der Pilotphase zur Weiterentwicklung der Hautkrebsfrüherkennung im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchung (KfU) als Vorbereitung für die flächendeckende Einführung in der Bundesrepublik Deutschland.
2003
Sommerkampagne 2003 "Kind & Sonne" für Kindergartenkinder im Rahmen des Lebensphasen-Programms, Durchführung des Projektes Hautkrebsscreening mit 1.700 Ärzten in Schleswig-Holstein, 3. EUROSKIN-Conference: "Identification and management of riskfactors in skin cancer".
2004
Sommerkampagne 2004 "Sonnenschutz ist kein Kinderkram" für Grundschulkinder im Rahmen des Lebensphasen-Programms, Weiterführung des Projektes Hautkrebsscreening mit 1.700 Ärzten in Schleswig-Holstein.
2005
Sommerkampagne "FIT FOR SUN" für Jugendliche im Rahmen des Lebensphasen-Programms, Auswertung des Projektes Hautkrebsscreening als Vorbereitung für die bundesweite Einführung.
2006
Sommerkampagne "FACE THE SUN" für junge Erwachsene im Rahmen des Lebensphasen-Programms.
Berlin/Hamburg, Mai 2006
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Sigrid Altdorf, Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V., Cremon 11,
20457 Hamburg, Telefon: 040 20913-134, Fax: 040 20913-161, E-Mail:
info@unserehaut.de Dr. Eva Kalbheim, Deutsche Krebshilfe e. V., Buschstr. 32, 53113 Bonn,
Telefon: 0228 72990-270, Fax: 0228 72990-11, E-Mail:
Kalbheim@krebshilfe.de