Der Mensch braucht Sonne, aber nicht viel. Im Alltag sind wir immer wieder natürlicher Sonnenstrahlung ausgesetzt. Und das ist auch gut so. Licht und Wärme wirken wohltuend auf Körper und Seele. Richtig dosiert, regt die Sonne Kreislauf sowie Stoffwechsel an und steigert unsere Vitalität.
UV-Strahlung wird vom Körper benötigt, um Vitamin D3 zu bilden, das mit Phosphor und Kalzium für Aufbau und Erhalt der Knochen sorgt. Dies ist allerdings auch die einzige, momentan bekannte positive Wirkung der UV-Strahlung – von der therapeutischen Nutzung in Arztpraxen und Kliniken einmal abgesehen.
Uns genügt bereits eine sehr geringe Dosis UV-Strahlung, um die notwendige Vitamin D3 Menge zu produzieren. Ein zehn- bis 15-minütiger Spaziergang tagsüber an der frischen Luft ist im Sommer bereits vollkommen ausreichend. Im Übermaß genossen, kann UV-Strahlung, ob natürlich oder künstlich, gefährliche Folgen haben.
Schnell einmal ein bisschen „Sonne tanken“ im Solarium ... Das ist ein verlockender Gedanke für viele. Auch im Sommer. Sei es, weil ein gebräunter Körper erstrebenswert erscheint, uns Licht und Wärme bei schlechtem Wetter gut tun oder man meint, die Haut damit auf den Urlaub vorbereiten zu können. Doch Vorsicht! Die künstliche UV-Strahlung ist keineswegs gesünder als die natürliche! Ganz im Gegenteil: So einfach der Weg ins Sonnenstudio erscheint, so gefährlich können die möglichen Nebenwirkungen sein.
Wer meint, Solariumbräune bereite die Haut schonend auf den Sonnenurlaub vor, hat sich getäuscht. Diese sogenannte Vorbräunung führt nicht zu einer nennenswerten Erhöhung des Eigenschutzes der Haut – bringt also nicht viel, erhöht nur die persönliche UV-Dosis (kumulative Dosis) und kostet auch noch Geld. Man zahlt also kräftig auf sein „Hautkrebskonto“ ein. Deshalb die Haut erst im Urlaub ganz langsam an die Sonne gewöhnen.
Wirkungsweise von UV-Strahlung...